aktuelle Zeitungsartikel

I. Herren:

100-Tore-Marke geknackt

Der FC Verden 04 zerlegt den FC Worpswede beim 9:1 in seine Einzelteile. Zudem schießt Maximilian Schulwitz Verdens 100. Saisontreffer.

Worpswede. Im Grunde gibt es wohl nur eine Mannschaft, die dem FC Verden 04 in der Fußball-Bezirksliga den Titel streitig machen kann. So schätzt auch FCV-Trainer Sascha Lindhorst die Lage ein. „Eigentlich können wir uns nur noch selbst im Weg stehen“, findet der Coach des Tabellenführers. Dass Lindhorst so selbstbewusst ist, ist kein Wunder. Denn seine Elf hat am Sonnabend wieder einmal bewiesen, dass sie in dieser Saison kaum zu bezwingen ist. Mit 9:1 (4:0) siegte Verden beim völlig überforderten FC Worpswede.

Sascha Lindhorst war nach der einseitigen Begegnung vollkommen zufrieden – verständlicherweise. Besonders glücklich war der Trainer jedoch, dass seine Mannschaft auch nach der Halbzeitpause ihren Torhunger nicht verlor. „Wir haben in der zweiten Halbzeit nachgelegt. Das war zuvor im Spiel gegen Hülsen ja leider nicht so“, sagte Lindhorst. „Wir hatten noch einige Chancen, um das eine oder andere Tor mehr zu erzielen.“

Einzig das Gegentor trübte die gute Laune des designierten Meistertrainers, allerdings nur ein bisschen. Als Jan-Henrik Kück (57.) für den FCW traf, führte Verden immer noch mit 5:1. Zuvor hatten Maximilian Schulwitz (19./56.), Steen Burford (29.), Andre Zerbst (36.) und Frederik Bormann den FC Verden mit 5:0 in Führung geschossen. Die weiteren Tore der Gäste markierten Schulwitz (FE 62./65./68.) und Bormann (70.). „Das war wieder einmal eine klasse Mannschaftsleistung“, lobte Lindhorst sein gesamtes Team. Er durfte sich zudem über ein besonderes Tor freuen: Denn das 6:1 durch Maximilian Schulwitz war der 100. Saisontreffer für den FC Verden 04.

Quelle: Weser-Kurier, 30.04.2018

II. Herren:

TSV Thedinghausen – FC Verden 04 II 2:1 (1:1): Im Rennen um den Titel hat die Verdener Reserve an der Eyter einen gehörigen Dämpfer bekommen. Nach sieben Siegen in Serie verließ das Team von Oliver Rozehnal erstmals wieder den Platz als Verlierer. Die Gründe dafür hatte Rozehnal schnell ausgemacht: „Bei uns lief nichts zusammen. Wir haben einfach eine schlechte Leistung gezeigt und keinen Erfolg verdient gehabt.“ Die Männer von Sven Gudegast agierten zwar auch nicht gerade berauschend, hatten aber dennoch die besseren Chancen. Unter anderem durch Jannik Blischke, der nach einer Viertelstunde zum 1:0 traf. In der besten Verdener Phase markierte Achmed Turgay den Treffer zum 1:1 aus der Distanz (37.). In Durchgang zwei plätscherte das Spiel lange Zeit vor sich hin. Tormöglichkeiten waren rar und spielerisch war die Partie auch kein Augenschmaus. Doch Dennis Buttkus bekam noch eine gute Gelegenheit, die er zum Siegtor für Thedinghausen in der 72. Minute nutzte.

Quelle: Weser-Kurier, 30.04.2018

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Durchwachsene Leistung reicht den U 11 Junioren zum Sieg – 11:1 gegen den TSV Gut Heil Bassen

Das durchwachsene Wetter – vom Sonnenschein bis zum Sturzregen – passte zur Leistung der U 11 Junioren des FC Verden 04, die am Donnerstagabend ihr drittes Punktspiel in der Kreisliga der E-Junioren gegen den TSV Gut Heil Bassen bestritten. Ausgerechnet technisch hatten die sonst so pass- und kombinationssicheren Schützlinge von Coach Frank Walter und seinem Co Andi Koch ungewohnte Probleme. Irgendwie wollte das Runde zunächst nicht wie gewohnt ins Eckige. Das lag nicht unbedingt am Abwehrverhalten der Bassener, sondern vielmehr an den Schwierigkeiten, die die Verdener an diesem Tag offenbarten. Und so fanden die beiden Trainer in der Halbzeitpause trotz einer 5:0 Führung nach den ersten 25 Minuten denn auch kritische Worte. Jannes Ossadnik hatte die Verdener nach 15 Minuten mit 1:0 in Front gebracht. Binnen Minutentakt hatten Verteidiger Velten Koch mit einem satten Distanzschuss und Jonas Häfke die Führung danach weiter ausgebaut, bis Anton Solowjew und erneut Jannes Ossadnik mit seinem zweiten Treffer die Uhr noch kurz vor der Halbzeitpause auf 5:0 stellen konnten. Nach der Kabinenpredigt der beiden Trainer, die allerdings im Freien stattfand, gingen die Verdener dann mit neuen Kräften entschlossener zu Werke. Simon Reincken gelang unmittelbar nach Wiederanpfiff das 6:0. Elias Sinnemann, erneut Simon Reincken und Kapitän Lennart Menzel bauten die Führung auf 9:0 aus, bis die Bassener einen leichtfertigen Ballverlust der Verdener im Mittelfeld bestraften und den zaghaft umjubelten Ehrentreffer erzielten. Pablo Lee Obuch sowie Elias Sinnemann mit seinem zweiten Tor stellten den 11:1 Endstand her.

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#Preview | FC Worpswede e.V. 1948 🆚 FCV

Dieses Wochenende müssen unsere beiden Herrenteams Samstag ran – also haben wir einen #supersamstag!

Unsere Erste muss dann um 16:00 Uhr gegen den FC aus Worpswede bestehen. Die Künstlerstädter haben eine stark ansteigende Formkurve. Wir müssen schon eine Top-Leistung abliefern um Punkte mitzunehmen.

Unsere #Zwote muss ebenfalls auswärts um 16:00 Uhr spielen – und zwar beim TSV Thedinghausen – Fussball. Möchte man weiter ein Wort um die Meisterschaft in der Kreisliga mitreden, werden 3-Punkte gebraucht.

#FCWFCV | 28.04.18 | Anpfiff 16:00 Uhr

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I. Herren:

Verden beherrscht Hülsen

Dem Spitzenreiter FC Verden 04 reicht im Derby eine starke erste Halbzeit, um den SV Vorwärts Hülsen deutlich zu bezwingen.

Verden. Ein einseitiges Kreisderby haben die zahlreichen Zuschauer auf dem Verdener Hubertushain erlebt. In der Bezirksliga Lüneburg setzte sich der FC Verden 04 klar und deutlich mit 4:0 (3:0) gegen den SV Vorwärts Hülsen durch. Zu keinem Zeitpunkt konnten die Gäste an ihren guten Auftritt aus der Hinserie anknüpfen, als sie den hohen Favoriten mit 1:0 bezwangen.

Bezeichnend war am Sonntag, dass in der Nachspielzeit der ersten Hälfte der aktuelle Co- und zukünftige Cheftrainer Marc Jamieson per Freistoß den einzigen ernsthaften Torschuss für sein Team abgab. Apropos Jamieson: Der gelernte Torhüter lief erstmals in einem Pflichtspiel für den SVV Hülsen als Feldspieler auf. „Das hatten wir bisher nur ab und an mal in einigen Testspielen. Mir sind leider die Innenverteidiger ausgegangen. Ibo Lailo hat sich unter der Woche abgemeldet, und Klaas Krause musste nach dem Aufwärmen passen“, lieferte Trainer Ziad Leilo die Erklärung.

Leilo sah von Beginn an eine bissige Verdener Mannschaft, die sofort den Vorwärtsgang suchte. Vor allem über Katip Tavan wurden viele Angriffe vorgetragen. Die erste große Chance verpasste Patrick Zimmermann, der den Ball per Kopf an den Pfosten setzte (8.). Wenig später lag der Ball dann aber im SVV-Tor. An der Außenseite des Strafraums kam Frederik Bormann an den Ball, zog nach innen und traf per Linksschuss sehenswert in den oberen Torwinkel (12.). Die Platzherren ließen den Fuß auf dem Gaspedal und setzten die Gäste immer wieder unter Druck. „Wir wussten vorher, dass Verden immer wieder mit langen Diagonalbällen operiert. Scheinbar hat aber in der Besprechung nicht jeder Spieler zugehört, wie wir uns in diesen Situationen verhalten wollen“, fand Ziad Leilo deutliche Worte und musste alsbald das 0:2 hinnehmen. Nach einer Hereingabe von außen legte Maximilian Schulwitz den Ball per Hacke auf Zimmermann, der zunächst ausrutschte und trotzdem sein Tor machte (29.). Noch vor dem Pausenpfiff entschied Mirco Temp die Partie mit einem erfolgreichen Schuss von der Strafraumkante (37.).

„Die erste Halbzeit hat mir gefallen. Wir waren sofort da, sind viel marschiert und haben uns einige Chancen erarbeitet. Unsere Halbzeitführung hätte höher ausfallen können. Über die zweite Hälfte brauchen wir dann eigentlich nicht mehr zu sprechen“, erklärte FC-Trainer Sascha Lindhorst. In der Tat verkam die zweite Halbzeit zu einem lauen Sommerkick. Der FCV wollte nicht mehr, der SVV konnte nicht mehr. Die Gastgeber beherrschten ihren Gegner, spielten aber nicht mehr mit der letzten Konsequenz auf weitere Tore. Mirco Temp nach einem Eckball (63.) sowie mit einem Linksschuss nach einer Brustannahme (65.) und Bjarne Geils mit einem strammen 25-Meter-Schuss verpassten das vierte Tor.

Der Endstand fiel erst in der Schlussminute: Nach einem tollen Solo des eingewechselten David Hennig verwertete Torjäger Maximilian Schulwitz dessen Hereingabe humorlos zum 4:0. „Wir können uns bei Verden bedanken, dass sie mehrere Gänge zurückgeschaltet und uns nicht komplett abgeschossen haben. So kannst du in der Liga nicht punkten. Ich hoffe, dass wir in den entscheidenden Partien gegen die direkten Konkurrenten anders auftreten“, sagte Ziad Leilo. Für den pomadigen Auftritt seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten hatte FC-Coach Sascha Lindhorst nur wenig Verständnis: „Da haben wir es nur noch verwaltet. Kaum jemand hatte noch große Lust, sich zu bewegen. Da habe ich von meinen Jungs eigentlich erwartet, dass sie noch einmal mehr machen und mehr Feuer entwickeln. Letztendlich haben wir aber einen verdienten Sieg völlig ungefährdet nach Hause gebracht.“

Quelle: Weser-Kurier, 23.04.2018

Gegen überforderten SVV höherer FC-Sieg drin

Fredi Bormann als Kunstschütze – 4:0

Verden – Von Ulf von der Eltz. Nach der ersten Halbzeit mussten die mitgereisten Fans des SVV Hülsen ganz Schlimmes befürchten. 0:3 lagen die völlig überforderten SVV-Kicker am Sonntag im Bezirksliga-Derby beim FC Verden 04 hinten – alles sah nach einer deftigen Klatsche aus. Doch im zweiten Abschnitt schaltete der designierte Meister einige Gänge zurück und legte nur noch den Treffer zum 4:0-Endstand nach. „Wir müssen den Verdenern dankbar sein, dass sie nach der Pause nicht mehr wollten“, zeigte sich Hülsens Coach Ziad Leilo enttäuscht von der Leistung seiner Elf. Da durfte auch nicht als Entschuldigung gelten, dass dem ohnehin schon schmalen Kader kurzfristig auch noch Ibo Lailo und Klaas Krause weggebrochen waren. So musste Co-Trainer Marc Jamieson als Innenverteidiger Dienst tun.

Sascha Lindhorst, Übungsleiter der Allerstädter, zog mit lachendem und weinendem Auge Resümee: „Erst mal ist es ein hochverdienter Sieg, weil Hülsen nichts nach vorne getan hat. Die erste Halbzeit war okay, da haben wir klar gezeigt, dass wir die besseren Einzelspieler haben und sind erfolgreich über die Außen und mit Diagonalbällen vors Tor gekommen.“ Was dem Völkerser nicht schmeckte: „Es kam zu wenig durch die Mitte, wo Maxi Schulwitz und Patrick Zimmermann genug Räume gehabt hätten. Außerdem haben wir im zweiten Abschnitt nur noch verwaltet und nicht mehr vernünftig miteinander Fußball gespielt.“ Lindhorst hätte sich mehr Feuer und mehr Gier nach vielen weiteren Treffern gewünscht.

Dem haushohen Favoriten blieb also nur eine starke erste Hälfte, in der die Gäste phasenweise eingeschnürt wurden. Bezeichnend, dass Jamieson in der Nachspielzeit den ersten Torschuss abgab, sein Freistoß segelte aber weit über den Kasten. Mit schnellen Kombinationen holten die Reiterstädter früh klare Chancen heraus. Traf Steen Burford nach Breves-Freistoß per Kopf nur den Außenpfosten (9.), versuchte sich Fredi Bormann fünf Minuten später als Kunstschütze – erfolgreich. Der Schlenzer des Sechsers mit links landete wunderschön zum 1:0 im Winkel.

Der starke Bastian Rosilius rettete zweimal gegen Kato Tavan (22., 44.). Zwischendurch war der SVV-Keeper jedoch machtlos, als Zimmermann einen tollen Spielzug über Tavan sowie Schulwitz zum 2:0 vollendete (30.) und Mirco Temp nach kluger Kopfball-Ablage von Schulwitz auf 3:0 erhöhte (36.). „So kann man gegen den kommenden Meister nicht punkten. Wir hatten uns ganz gut auf die langen Bälle vorbereitet, einige dabei aber wohl nicht richtig zugehört und beim Verteidigen nicht mitgemacht“, war Ziad Leilo erzürnt über die klägliche Vorstellung seiner Vorwärts-Kicker, die diesen Namen überhaupt nicht verdienten. Angesichts der immer prekäreren Lage, bleibt die Hoffnung, „dass wir woanders punkten müssen.“ Im langweiligen zweiten Abschnitt vergaben Temp (66.), Andreas Appelhans (79.) und Bjarne Geils (80.), ehe Schulwitz nach starker Hennig-Vorarbeit doch noch zum 4:0 traf (90.).

Quelle: Verdener-Aller-Zeitung, 23.04.2018

II. Herren:

FC Verden 04 II – TSV Dörverden 4:0 (0:0): Vor der Pause taten sich die Verdener noch schwer mit ihrem Gegner. „Dörverden stand in der Defensive sehr gut. Wir haben uns keine zwingenden Chancen erarbeitet“, sagte FC-Coach Oliver Rozehnal. Dies wurde erst besser, als Verdens Coach Nicolas Brunken nach einer knappen Stunde wechselte. Plötzlich gab es Lücken in der Defensive der Gäste, die zudem unachtsam waren, als Hamdin Özer einen Freistoß schnell ausführte und zum 1:0 traf (60.). Zwei Minuten später war Brunken zur Stelle und erhöhte auf 2:0. „Mit dem Tor war das Spiel entschieden“, strahlte Rozehnal, der noch zwei weitere Treffer seines Torjägers sah (78./89.) und somit den Mann des Tages eingewechselt hatte.

Quelle: Weser-Kurier, 23.04.2018