Eine Runde weiter – U 11 I. Junioren schlagen Walle im Kreispokal mit 5:2

Ende gut – alles gut… Mit einer laut Trainer-Meinung „alles andere als berauschenden Leistung“ zogen die U 11 I. Junioren des FC Verden 04 holprig aber keinesfalls unverdient in die zweite Runde des Kreispokals ein. Den Walter Schützlingen reichte ein 5:2 gegen den Kreisliga-Konkurrenten TSV Walle. Dabei ließen die Verdener ihre fast schon gewohnte Souveränität im Passspiel in weiten Teilen des Spiels vermissen und brachten den Erfolg durch unnötige Ballverluste und zahlreiche ausgelassene Torchancen sogar zwischenzeitlich in Gefahr. Das frühe Führungstor durch Jannes Ossadnik konnten die Waller ausgleichen, bevor Jannes Ossadnik mit einem satten Schuss aus halblinker Position abermals die Führung für die Verdener gelang. Ossadniks dritter Treffer sicherte den 3:1 Halbzeitstand für das Gästeteam. Nach der Pause konnten die Waller auf 2:3 verkürzen. Jonas Häfke und abermals Jannes Ossadnik sorgten danach aus Verdener Sicht wieder für klare Verhältnisse. In der zweiten Runde treffen die U 11 I. Junioren am 17. September auf die JSG Achim/Uesen. Die Mannschaft des TSV Walle sehen die Walter-Schützlinge schon früher wieder: Bereits am kommenden Freitag, 1. September, steht in der Kreisliga-Meisterschaft die Revanche an. Angepfiffen wird um 18 Uhr auf gegnerischem Platz in Walle.

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I. Herren:

TV Oyten bezwingt FC Verden 04

Die ersten Punkte

Axel Sammrey hat allen Grund zur Freude, da sein TV Oyten die ersten Punkte gegen den favorisierten FC Verden 04 einfuhr. Trotz Rückstand zur Pause drehten die Oytener das Spiel noch.

Verden. Das Kreisderby der Fußball-Bezirksliga zwischen dem FC Verden 04 und dem TV Oyten hat einen verdienten Sieger gefunden. Nach 90 intensiven Minuten setzten sich die Gäste mit 2:1 (0:1) beim favorisierten Kontrahenten durch. Die Gemütslage der beiden Trainer konnte nach Spielschluss naturgemäß kaum unterschiedlicher sein. Oytens Übungsleiter Axel Sammrey freute sich über den ersten Saisonerfolg und lobte seine Spieler „für ihren unermüdlichen Einsatz und die wahnsinnige Laufbereitschaft“. Attribute, die Sammreys Trainerkollege Sascha Lindhorst bei seiner Mannschaft vermisste: „Nach einer ordentlichen Anfangsphase haben wir komplett das Fußballspielen eingestellt. Ich hatte fortan nur bei wenigen das Gefühl, dass sie unbedingt gewinnen wollten.“

In der Tat waren es die Platzherren, die die ersten Minuten bestimmten. Sie ließen Ball und Gegner laufen, weswegen sie schnell zum Führungstreffer kamen. Nach einem mustergültigen Zuspiel von Ibrahim Koua schloss Torjäger Maximilian Schulwitz gekonnt zum 1:0 ab (6.). Anschließend fand der TV Oyten aber deutlich besser ins Spiel. Schnell gab es die große Chance zum Ausgleich, als Verdens Jonathan Schmude leichtfertig den Ball vertändelte und Glück hatte, dass sein Torhüter Stefan Wöhlke mit einer starken Parade gegen Arthur Bossert Schmudes Fehler wieder ausbügelte. Die Gastgeber kamen nur noch zu kleineren Möglichkeiten. So etwa durch einen Rechtsschuss des aufgerückten Bjarne Geils oder Schmudes Schussversuch nach starker Vorarbeit von Patrick Zimmermann – beide verfehlten jedoch das Tor. Die knappe Verdener Führung sollte auch zur Halbzeit Bestand haben, da Arthur Bossert einen Kopfball nach einem Freistoß nur an die Unterkante der Latte setzte (39.).

Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Gäste den Ton an. Der FC Verden 04 leistete sich viele Abspielfehler und fand in der Offensive kaum noch statt. „Da waren wir viel zu behäbig und langsam, waren kaum in Bewegung. Wenn ich aber merke, dass es nicht läuft, muss ich wenigstens alles in die Waagschale werfen und arbeiten. Das habe ich eigentlich nur bei Fredi Bormann und Steen Burford gespürt“, wurde Sascha Lindhorst deutlich. Der Coach musste mit ansehen, wie die Gäste zum Ausgleich kamen. Ein Freistoß aus guter Position wurde quer gespielt, der folgende Pass in den Strafraum erreichte den aufgerückten Innenverteidiger Amadinho Kone. Und dieser behielt vor Wöhlke die Ruhe (53.).

Anschließend spielte sich vieles zwischen beiden Strafräumen ab, wobei Oyten durch die sehr agilen Sturmspitzen Arthur Bossert und Pascal Döpke stets gefährlich blieb. „Beide waren unheimlich viel unterwegs, großes Kompliment“, zollte Axel Sammrey seinem Sturmduo Respekt. Der Lohn der Mühe sollte sich in Spielminute 80 einstellen. Verdens Torhüter Stefan Wöhlke konnte einen Bossert-Schuss nur abklatschen lassen, Döpke staubte zum 2:1 ab. In den verbleibenden zehn Minuten versuchten es die Platzherren ausschließlich mit langen Bällen. Nur einmal wurde es für den TV Oyten noch gefährlich, als Schulwitz einen weiten Ball mit dem Kopf verlängerte und der eingewechselte Kato Tavan frei vor Oytens Keeper Benjamin Skupin auftauchte. Skupin blieb Sieger und hielt sein Team somit in Führung (85.). Seine Vorderleute hätten diese in den Schlussminuten gar noch ausbauen können. So landete der Versuch des für Döpke ins Spiel gekommenen Murat Avanas nach tollem Solo nur knapp neben dem Pfosten (90.). „Die Jungs haben sich belohnt. Unter der Woche haben wir ordentlich gearbeitet und es auch auf den Platz gebracht“, sagte Axel Sammrey, der ein Sonderlob an Moritz Krimmer verteilte. „Moritz hat heute wohl sein bestes Spiel unter meiner Regie gemacht.“

Quelle: Weser-Kurier, 28.08.2017

2:1 – „Letzte Überzeugung fehlte“

TV Oyten gewinnt Derby gegen FC Verden 04 verdient

Verden – Von Ulf von der Eltz. Das Bier in Axel Sammreys Garten haben sie sich so richtig schmecken lassen – der Trainer schmiss es hoch erfreut auf den Markt: Mit einem 2:1 (0:1)-Sieg im Bezirksliga-Derby beim FC Verden 04 gelang den Fußballern des TV Oyten am Sonntag nicht nur der erste Saison-Dreier, sondern auch noch eine dicke Überraschung.

„Die Jungs haben das wirklich gut gemacht. Es lief zwar noch nicht alles rund, wir hatten zu viele Ballverluste. Aber in kämpferischer Hinsicht waren wir dem Favoriten um einiges voraus“, strahlte der Verdener nach dem Erfolg in seinem Wohnort.

Verden stellt nach zehn Minuten das Spielen ein

Ziemlich finster sah hingegen Sascha Lindhorsts Miene aus, Verdens Coach musste den ersten satten Dämpfer hinnehmen: „Nach guten zehn Minuten haben wir mit dem Fußballspielen aufgehört. Es war keine Bewegung mehr drin, wir haben zu langsam gespielt und den Oytenern mit verlorenen Bällen die Sache relativ einfach gemacht. Die letzte Überzeugung hat gefehlt, so verdiente sich der Gast die drei Punkte.“ Dabei legten seine Allerstädter einen Traumstart hin: Ibrahim Koua steckte die Kugel geschickt durch, Maximilian Schulwitz bugsierte sie an Keeper Benjamin Skupin zum 1:0 vorbei (5.).

Die Sammrey-Elf brauchte einige Minuten, schüttelte sich aber und bot dem Aufstiegsanwärter Paroli. Der hatte Glück, dass Torwart Stefan Wöhlke nach Arthur Bosserts Spaziergang durch die Abwehr den Schuss aufs lange Eck stark parierte (13.). Auf der anderen Seite vergab Jonathan Schmude freistehend nach Zimmermann-Querpass die letzte FC-Chance der ersten Hälfte (31.). Oyten biss sich immer mehr in die Partie und stand schon vor der Pause dicht vorm Ausgleich, als der aufgerückte Innenverteidiger Amadinho Kone einen Freistoß an den Querbalken köpfte (38.).

Krimmers bestes Spiel in Oyten

Das 1:1 gelang den Blau-Roten dann aber sechs Minuten nach dem Wechsel: Daniel Airichs klugen Pass veredelte Kone per Flachschuss. Dieser Gegentreffer schien die Domstädter zu lähmen. Sie hatten zwar wesentlich mehr Ballbesitz, wussten damit aber wenig anzufangen. Immer wieder wurden sie von den TVO-Stürmern Bossert und Pascal Döpke angelaufen. Die nötige Arbeit auf der Sechs verrichte Airich tadellos, Moritz Krimmer machte seine rechte Seite zu und erhielt von Sammrey ein Sonderlob: „Sein bestes Spiel hier in Oyten.“ Und Ole Persson überzeugte links. Die Bemühungen der Auswärts-Elf sollten belohnt werden: Einen harten Bossert-Schuss ließ Wöhlke nach vorne abprallen, Döpke reagierte schneller als Steen Burford und bugsierte die Kugel in Torjäger-Manier zum 2:1 über die Linie (80.).

In der turbulenten Schlussphase rettete Bjarne Geils bei einem Bossert-Heber auf der Linie (83.), Henrik Müller gelang die gleiche Rettungstat auf der anderen Seite nach einem Tavan-Versuch (84.). Die letzte Chance vergab der eingewechselte Murat Avanas für Oyten, als er nach einem Solo am langen Eck vorbeischoss (90.+1). Lindhorst, der nur den Innenverteidigern Frederik Bormann und Burford eine gute Note gab, haderte: „Wenn es schon nicht rund läuft, muss man die Bälle wenigstens sauber spielen. Und dann auch mal den einen Punkt mitnehmen.“

Quelle: Verdener-Aller-Zeitung, 28.08.2017

II. Herren:

FC Verden 04 II – TV Oyten II 2:5 (2:1): Bei der Reserve des TVO ist der Knoten geplatzt: Nach zwei Niederlagen langte es in Verden zum ersten Sieg für das Team von Abdoul Bouba. Der Erfolg war aber schmeichelhaft, denn Verden hatte mehr vom Spiel. Beim Abpfiff hatte Oyten nur noch zehn Mann auf dem Platz, weil Ahmet Yüksel aufgrund seines zweiten Fouls die Ampelkarte sah (41.). Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1 nach den Toren von Oytens Moulouku Diaby (5.) und Verdens Nicolas Brunken (13.). Philipp Breves gelang mit einem direkten Freistoß das 2:1 für die Gastgeber (44.). Nur eine Minute später sah Niklas Meyer (Verden) wegen einer Notbremse die Rote Karte. „Da war gar nichts“, stöhnte Oliver Rozehnal, dessen Elf 20 Minuten vor Schluss nur noch acht Feldspieler hatte, weil Benedikt Hansemann nach zweimaligem Foul gelb-rot gesehen hatte. Oyten ging nach einem Doppelpack von Mario Sonntag (60./67.) 3:2 in Führung. In Überzahl schossen Jannik Berkhan (88.) und Sonntag (90.) den Sieg heraus. „Wenn wir cleverer spielen und unsere Chancen nutzten, verlieren wir nicht“, sagte Rozehnal.

Quelle: Weser-Kurier, 28.08.2017

2x Oyten am heutigen #Matchday!

Sowohl Erste als auch #Zwote spielen ihre Heimspiele heute gegen den Gast aus Oyten.

Unsere Reserve macht um 12:30 Uhr den Anfang gegen die Reserve von der TV Oyten – 1. Herren. Nach zwei Auftaktsiegen würde man an dieser Stelle gerne weitermachen.

Unsere erste Mannschaft trifft nach dem Pokalsieg gegen Oyten nun innerhalb kürzester Zeit erneut auf Coach Axel Sammrey. Auch heute würden wir ein Ergebnis wie im Pokal unterschreiben. Da haben wir vor vier Wochen noch 3:1 gewonnen.

Auf jeden Fall haben wir zwei schöne Derbys am heutigen Sonntag. Beide Mannschaften würden sich über Unterstützung freuen!

#FCVTVO | Anpfiff 15:00 Uhr

04 Tage vor dem Spiel gegen die TV Oyten – 1. Herren!

Vor wenigen Wochen traf man bereits im Bezirkspokal aufeinander. Dort konnten wir uns vor heimischem Publikum mit 3:1 durchsetzen. Natürlich versuchen wir das auch dieses Wochenende, allerdings wird der Gäste Coach Sammrey seine Schlüsse aus dem letzten Spiel gezogen haben.

Saijeh Jaber, der unter Axel in Ottersberg gespielt hat, sieht uns auch in der Favoritenrolle: "Wir wissen durch das Pokalspiel, wo Oyten Schwächen hat. Diese müssen wir auch am Sonntag ausnutzen. Allerdings dürfen wir sie nicht unterschätzen, auch wenn die ersten beiden Ligaspiele für Oyten alles andere als gut waren. Wir müssen den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen und uns auf den nächsten 3er fokussieren, denn dann haben wir sicherlich sehr gute Chancen."

Hoffen wir mal, dass die Punkte in Verden bleiben!

#FCVTVO | 27.08.17 | Anpfiff 15:00 Uhr

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Unnötig spannend

Fünf, sechs, sieben, acht Tore hätte der FC Verden 04 in der Fußball-Bezirksligapartie beim TuS Zeven erzielen können. Hätte er, tat er aber nicht. Am Ende stand ein 4:3-Zittersieg.

Zeven. Es hätte ein ruhiges Spiel für Sascha Lindhorst werden können, doch seine Mannen vom FC Verden 04 taten ihrem Coach diesen Gefallen nicht. Die drei Punkte aus der Fußball-Bezirksligapartie hatte Lindhorst dennoch im Gepäck, denn die Reiterstädter siegten mit 4:3 (2:2) beim TuS Zeven.

Starkregen hatte für ein tiefes Geläuf in Zeven gesorgt, und mit diesen Bedingungen kamen die Gastgeber zu Beginn besser zurecht. Bereits nach 180 Sekunden zappelte der Ball im Verdener Gehäuse. Ein schneller Konter des TuS mit der Endstation Tobias Mannke führte zum 1:0. „Unser Beginn war durchwachsen, nicht so dolle“, kommentierte Lindhorst. Erst ab Mitte des ersten Durchgangs kamen die Verdener in Fahrt. Und das mündete auch prompt in den Ausgleich, den Maximilian Schulwitz erzielte (24.). Schulwitz war es auch, der das 2:1 (30.) für die Gäste markierte, diesmal vom Punkt – Katip Tavan war zuvor im Sechzehner per Foul gestoppt worden. Tavan stand auch kurz vor dem Pausenpfiff im Mittelpunkt, mit einem Foul an Tavan war sein Gegenspieler nicht einverstanden, trat nach und sah die Rote Karte (45.). Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 2:2, Tobias Mannke war erneut zur Stelle gewesen (37.).

In Halbzeit zwei übernahm Verden die Kontrolle, da Mirco Temp auf die Zehn und Jonathan Schmude auf die Sechs rückte. Temp sorgte in Minute 55 für die erneute Führung. Als Schulwitz seinen Hattrick schnürte (62.), „war Zeven eigentlich mausetot“ (Lindhorst). Doch Verden nutzte diverse Hochkaräter nicht, und Zeven machte es wieder spannend – Fynn Grass erzielte das 3:4 (80.). Die Gastgeber drückten fortan, während die Gäste schwammen. Doch sie gingen nicht unter. „Am Ende haben wir es hingemurkst“, gestand Lindhorst.

Quelle: Weser-Kurier, 21.08.2017

Verden Freitagabend gegen zehn Zevener mit Mühe

Schulwitz schnürt Dreierpack – 4:3

Verden – Das war ein hartes Stück Arbeit: Auf schwer bespielbarem Platz kam Fußball-Bezirksligist FC Verden 04 am Freitagabend mit viel Mühe zu einem 4:3 (2:2)-Sieg beim TuS Zeven. „In der ersten Halbzeit haben wir nicht genug Biss gezeigt. Nach der Pause waren wir dominant, hätten aber bei cleverer Spielweise früh alles klarmachen müssen“, resümierte Coach Sascha Lindhorst.

Zumal der Favorit 50 Minuten in Überzahl agierte, nachdem ein Gastgeber wegen Nachtretens die Rote Karte gesehen hatte. Per Konter waren die Hausherren bereits in der fünften Minute 1:0 in Führung gegangen. Maximilian Schulwitz sorgte nach Klasse-Vorarbeit von Mirco Temp für das 1:1 (15.) – der Goalgetter legte das 2:1 per Strafstoß nach, als Kato Tavan gefoult worden war (35.). Doch nach Fehler im Spielaufbau kassierte der FC noch vor der Pause das 2:2.

In der Halbzeit reagierte Lindhorst, nahm Patrick Zimmermann raus, brachte dafür Jonathan Schmude als zentralen Mittelfeldspieler und beorderte Temp hinter die Spitze. Der markierte nach Balleroberung das 3:2 für die Allerstädter (52.). Als dann Schulwitz mit seinem dritten Tor auf 4:2 erhöhte (60.) schien alles klar. Weil Verden viele Chancen liegen ließ, sorgten die Zevener mit dem 3:4 (80.) für Spannung. Und Mickelat hätte kurz vor Schluss fast noch das 4:4 markiert.

Quelle: Verdener-Aller-Zeitung, 19.08.2017